Vortrag von Architektin Astrid Engel:
„Rampenloch – das ungeliebte Schmuddelkind in der Mindener Altstadt“

von | 18. Jun. 2019

Die Quartierplaner sagen klipp und klar: Nein, so darf man nicht mit seinem historischen Erbe umgehen! So, wie es die Stadt Minden mit ihrem Areal am legendären Rampenloch macht. So uninspiriert, so desinteressiert, so unwirtschaftlich, so ruinös …

Deshalb widmet sich Architektin Astrid Engel in ihrem neuen Vortrag ganz dem „ungeliebten Schmuddelkind in der Mindener Altstadt“. Im Mittelalter Müllkippe hinter der Stadtmauer, dann Armenquartier, später Rotlichtbezirk, heute Brache – und künftig elitäres Luxus-Wohnquartier für ein paar Top-Verdiener durch SPD-Gemauschel?

Was könnte alles werden aus diesem sehr besonderen Ort! Attraktionspunkt mit überregionaler Strahlkraft

Dabei könnte aus dem Areal so viel mehr werden! Ein Ort, von dem die ganze Stadt und alle ihre Bürger profitieren. Ein Attraktionspunkt mit Strahlkraft weit über die Stadtgrenzen hinaus. Aufhänger für überregionale Wahrnehmung und Aufmerksamkeit. Ähnlich wie das Marta in Herford. Oder die Hafencity in Hamburg.

Denn das Rampenloch verkörpert Anknüpfungspunkte für Narrativa, die einzigartig sind – vielleicht weltweit. „Alleinstellungsmerkmale“ nennen Marketing-Experten das. Und stricken daraus Legenden, die Millionen bewegen: Menschen – aber damit auch Euro als Einnahmen für die lokale Wirtschaft. Eigenschaften von unschätzbarem Wert im heutigen Wettbewerb der Städte untereinander, sagen Strategen.

Warum nutzt die Stadt das Potenzial nicht? Fachliche Inkompetenz? Provinzielle Uninspiriertheit?

Warum nutzt die Stadt Minden dieses Potenzial nicht? Weiß sie vielleicht gar nicht, was sie da in Händen hält? Wie ist der aktuelle Planungsstand? Und warum ist das Ergebnis so uninspiriert, dünn und gesichtslos? Fachliche Inkompetenz? Provinzielles Tellerrandgeglucke? Gibt es handfeste wirtschaftliche Interessen im Hintergrund? Spielt die Stadt deshalb nicht mit offenen Karten, wenn es um das Areal geht? Und cui bono?, wem nützt das alles am Ende?

Profund recherchiert, reich bebildert und mitreißend aufbereitet geht der Vortrag der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Rampenlochs auf den Grund. Buchbar in verschiedenen Längen für Programm-Slots von 20 Minuten bis 60 Minuten. Terminanfragen gerne per E-Mail direkt an Architektin Astrid Engel.

Bestandteil des Vortrags sicherlich auch: der Film zum Rampenloch bzw. dessen aktueller Stand. Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack.

Die Highlights im Überblick

GEEIGNET FÜR

  • Historisch Interessierte
  • Stadtplanungs-Interessierte
  • Stadtentwicklungs-Interessierte
  • Mindener Bürger/-innen

VORTRAGSLÄNGE

Variabel gestaltbar von circa 20 bis 60 Minuten.

Anschließend optional: Frage-/Diskussionsrunde mit Architektin Astrid Engel

HONORAR

Nach Vereinbarung

ANFRAGEN

Per E-Mail direkt an
Architektin Astrid Engel

Astrid Engel

Architektin & Staatlich Anerkannte Sachverständige für Schall- und Wärmeschutz bei Die Quartierplaner
Mein Vater ist Architekt. Mein Bruder ist Architekt. Meine Neffen sind Architekten. Verflixt, da muss sich irgendwo ein Bau-Gen in unsere Familie reingemendelt haben ...

Als Quartierplanerin befasse ich mich seit Jahr und Tag mit zeitgemäßer Gebäude- und Quartierentwicklung im kommunalen, gewerblichen und privaten Kontext.

Als Altbau-Meisterin pflege ich dagegen meine Leidenschaft für geschichtsträchtige Alt- und Bestandsbauten – und gebe ihnen eine Zukunft, die ihrer Vergangenheit Respekt zollt.
Astrid Engel